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Multi-Asset

Warum selbst die besten Spieler der Welt ein Team brauchen

Die besten Portfolios sind mehr als die Summe ihrer Teile

Autor
Head of Public Markets Investment Specialists
Warum selbst die besten Spieler der Welt ein Team brauchen

Duration: 4 Minuten

Datum: 13. Juli 2026

Im Laufe der Fußballgeschichte gehörten die größten Momente oft den größten Spielern. Von Pelé und Maradona bis hin zu Lionel Messi und Harry Kane – individuelle Brillanz hat die Kraft, ein Spiel im Handumdrehen zu entscheiden.

Doch selbst die größten Stars schaffen es nicht alleine. Hinter jedem spielentscheidenden Moment steht ein Team, das für Verteidigung und Ausgewogenheit sorgt und  Chancen schafft.

Beim Investieren ist es nicht anders.

Jedes Portfolio braucht seine Leistungsträger

Natürlich sind sie nicht ohne Grund Stars – und es wäre fahrlässig, wenn wir nicht über sie sprechen würden.

Tatsächlich war in den letzten Jahren eine relativ kleine Gruppe von Unternehmen – darunter die sogenannten „Mag 7“ – für einen großen Teil der Renditen an den globalen Aktienmärkten verantwortlich.

Es ist nicht schwer zu erkennen, warum.

Diese Unternehmen sind zum Synonym für einige der stärksten Trends geworden, die die Weltwirtschaft prägen. Künstliche Intelligenz treibt weiterhin die Nachfrage nach Rechenleistung und Halbleitern an. Die Elektrifizierung vergrößert den Markt für kritische Mineralien und Energieinfrastruktur. Digitale Konnektivität ist für fast jeden Aspekt des modernen Lebens unverzichtbar geworden.

Für viele Anleger sind dies die Unternehmen, die die Fantasie beflügeln und Renditen generieren.

Die Spieler, die das Team am Laufen halten

Aber darum geht es hier nicht. Werfen wir einen Blick auf den Rest des Teams – die Spieler, die in der Abwehr für Stabilität sorgen, das Mittelfeld kontrollieren und die harte Arbeit leisten, die oft unbemerkt bleibt.

Jedes gute Portfolio braucht solche Akteure.

Anleiheinvestitionen können beispielsweise eine Einnahmequelle darstellen und dazu beitragen, die Volatilität in Zeiten der Unsicherheit zu dämpfen. Auch wenn sie selten die gleiche Begeisterung auslösen wie wachstumsstarke Aktien, spielen sie oft eine wichtige Rolle beim Risikoausgleich innerhalb eines Portfolios.

Immobilien bieten ein Engagement in der Realwirtschaft. Von Logistiklagern, die den E-Commerce unterstützen, bis hin zu Rechenzentren, die die digitale Welt am Laufen halten, bieten sie Zugang zu „ “-Vermögenswerten, auf die viele von uns täglich angewiesen sind. Anleger schätzen zudem das Potenzial für Erträge und Inflationsschutz sowie die Aussicht auf Kapitalzuwachs.

Schwellenländermärkte bringen eine andere Dynamik mit sich. Schneller wachsende Volkswirtschaften, sich wandelnde Verbrauchergruppen und eine expandierende Mittelschicht können Zugang zu Themen bieten, die in den Industrieländern möglicherweise weniger verbreitet sind. Man denke an eine Bank, die den Zugang zu Finanzdienstleistungen in ganz Nordafrika ausweitet oder an ein Energieunternehmen, das ländliche Gemeinden in Guatemala sicher und effizient mit Strom versorgt. Das sind die wenig bekannten Unternehmen, die zu Giganten der Zukunft werden könnten und bereits heute Renditepotenzial bieten.

Auch private Markets haben für Anleger, die nach Diversifizierung streben, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ob durch Infrastrukturprojekte, direkte Kreditvergabe an Unternehmen oder Investitionen in Firmen, bevor diese an die Börse gehen – sie können Zugang zu Chancen jenseits traditioneller Börsen bieten. Zudem können sie Renditequellen erschließen, die weniger stark mit den öffentlichen Märkten korrelieren, und sind für viele Anleger zu einem zentralen Bestandteil des Portfolioaufbaus geworden.

Alles unter einen Hut bringen

Selbst die talentierteste Fußballmannschaft braucht Organisation. Entscheidungen an der Seitenlinie sind entscheidend. Für Anleger besteht die Aufgabe nicht nur darin, attraktive Anlagen zu identifizieren, sondern ein Portfolio aufzubauen, in dem diese verschiedenen Elemente zusammenwirken können.

Deshalb ist Diversifizierung nach wie vor eines der beständigsten Prinzipien des Investierens – sie sorgt für eine widerstandsfähige Wertentwicklung, wo sie gebraucht wird.

Durch die Streuung des Engagements über verschiedene Anlageklassen, Sektoren und Regionen hinweg können Anleger ihre Abhängigkeit von einem einzelnen Ergebnis verringern. Das Ziel besteht nicht darin, Risiken gänzlich zu beseitigen – das ist unmöglich –, sondern zu vermeiden, dass sie sich an einer Stelle konzentrieren.

Multi-Asset-Anlagen führen diese Philosophie noch einen Schritt weiter, indem sie eine Reihe von Anlagemöglichkeiten in einem einzigen Portfolio vereinen. Aktien können für Wachstum sorgen. Anleihen können Erträge liefern. Sachwerte können für Diversifizierung sorgen. Alternative Anlagen können zusätzliche Renditequellen erschließen. Jede dieser Anlageklassen spielt innerhalb des Portfolios eine andere Rolle.

Abschließende Gedanken…

Die größten Stars des Fußballs sorgen immer für Schlagzeilen. Doch solche Momente entstehen selten isoliert. Sie basieren auf der Disziplin, der Taktik und den Beiträgen aller Spieler auf dem gesamten Spielfeld.

Wachstumsstarke Chancen, transformative Technologien und marktführende Unternehmen können eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Portfoliorenditen spielen. Doch langfristiger Erfolg beruht selten auf einer einzigen Idee. Häufiger entsteht er durch die Kombination verschiedener Stärken, den Ausgleich unterschiedlicher Risiken und die Sicherstellung, dass jeder Teil des Portfolios eine Rolle spielt.

Stars sind also wichtig. Doch letztendlich ist es das Team, das für dauerhaften Erfolg sorgt.

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